Konzernabschluss
6.3 Desinvestitionen
Im Geschäftsjahr 2010 wurden keine Desinvestitionen getätigt. Die Desinvestitionen des Vorjahres wirkten sich wie folgt aus:
Ende Mai 2009 setzten wir die am 31. März 2009 bekannt gegebene strategische Allianz mit Genzyme Corp., USA, um. Entsprechend der Vereinbarung wurden die Produkte des hämatologischen Onkologieportfolios auf Genzyme übertragen. Im Geschäftsjahr 2010 flossen Bayer hieraus netto 93 Mio € zu, die aus umsatzabhängigen Zahlungen von Genzyme sowie gegenläufigen Steuerzahlungen resultierten. Nach einer Wertberichtigung in Höhe von 56 Mio € belief sich die Forderung in Höhe des Barwerts der erwarteten, zukünftigen, umsatzabhängigen Zahlungen zum 31. Dezember 2010 auf 228 Mio €.
Im Mai 2009 verkaufte Bayer den 51 %-Anteil an der spanischen Justesa Imagen, S. A. für 16 Mio € an Juste S. A. Quimica Farmacéutica. Bis Ende 2009 erfolgte eine Zahlung in Höhe von 3 Mio €, sodass in Höhe der Restzahlung eine Forderung in der Bilanz ausgewiesen wurde. Von dieser Forderung wurden in 2010 weitere 8 Mio € vereinnahmt.
Die genannten Desinvestitionen haben sich in 2010 wie folgt ausgewirkt:
| Desinvestitionen | [Tabelle 4.28] |
|---|
| | 2010 |
| | in Mio € |
| Veräußerte Vermögenswerte und Schulden | - |
| Nettozuflüsse aus Veräußerungen | 101 |
| Reduktion Forderungen für zukünftige Nettozuflüsse | -181 |
| Reduktion Steuerrückstellungen | 24 |
| Realisierung abgegrenzter Gewinn | 8 |
| Verlust aus Veräußerungen (vor Steuern) | -48 |