Für den Bayer-Konzern bedeutende Kennzahlen sind das EBIT vor Sondereinflüssen und das EBITDA vor Sondereinflüssen. Um eine bessere Beurteilung der operativen Geschäftstätigkeit zu ermöglichen, wurden die Kennzahlen EBIT und EBITDA – wie in der nachfolgenden Tabelle dargestellt – um Sondereinflüsse bereinigt. Sondereinflüsse sind einmalige bzw. in ihrer Art oder Höhe nicht regelmäßig wiederkehrende Effekte. „EBITDA“, „EBITDA vor Sondereinflüssen“ und „EBIT vor Sondereinflüssen“ stellen Kennzahlen dar, die nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften nicht definiert sind. Daher sollten sie nur als ergänzende Informationen angesehen werden. Das Unternehmen geht davon aus, dass das EBITDA vor Sondereinflüssen eine geeignetere Kennzahl für die Beurteilung der operativen Geschäftstätigkeit darstellt, da es weder durch Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen noch durch Sondereinflüsse belastet ist. Das Unternehmen möchte dem Leser mit dieser Kennzahl ein Bild der Ertragslage vermitteln, das im Zeitablauf vergleichbarer und zutreffender informiert. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen, die sich aus der Relation von EBITDA vor Sondereinflüssen zu Umsatzerlösen ergibt, dient als relative Kennzahl zum internen und externen Vergleich der operativen Ertragskraft.
Die Abschreibungen stiegen im Geschäftsjahr 2010 um 26,6 % auf 3.556
Mio € (Vorjahr: 2.809
Mio €). Diese setzen sich zusammen aus Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte von 2.308
Mio € (Vorjahr: 1.537
Mio €) und aus Abschreibungen auf Sachanlagen von 1.248
Mio € (Vorjahr: 1.272
Mio €). In den Abschreibungen waren außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 985
Mio € enthalten, von denen 78
Mio € nicht als Sondereinflüsse berücksichtigt wurden. Die außerplanmäßigen Abwertungen beinhalten zudem 56
Mio € für eine Wertberichtigung auf sonstige Forderungen.